DGB-NRW: Konferenz „Wir – Antworten des Rheinischen Reviers auf die Empfehlungen der Kohlekommission“

Harte Auseinandersetzungen begleiteten im Rheinischen Revier die Beratungen der Bundeskommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung – kurz: der Kohlekommission. Die Angst um ihre Arbeit und die Zukunft ihrer Region hat zigtausende Menschen auf die Straßen gebracht. Zum Jahreswechsel legt die Kommission nun ihre Empfehlungen vor. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, um deren Vorschläge für den Strukturwandel im Rheinischen Revier zu bewerten und mit Leben zu füllen. Nach einer Vorstellung des Abschlussberichtes der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung (WSB) durch Stefan Körzell (Mitglied des DGB-Bundesvorstandes und Mitglied der Kommission WSB) wird es verschiedene Statements, Interviews und Reaktionen von regionalen Akteuren aus Verbänden, Gewerkschaften, Politik und Zivilgesellschaft geben.

Ziel
  • Information und Austausch zu den Vorschlägen der Kommission für Wachstum
  • Strukturwandel und Beschäftigung für das Rheinische Revier
Zielgruppen
  • Gewerkschaften
  • Betriebs- und Personalräte
  • Politik
  • Verbände
  • Interessierte an Strukturpolitik und Energiewende
 Kosten

Die Regionalkonferenz ist kostenfrei.

Kontakt und Anmeldung

DGB-Region NRW Süd-West, Telefon: 0241 9 46 71–20, Email: barbara.obst@dgb.de

 

Mittwochswerkstatt: Rheinisches Braunkohlerevier – Wie soll das Leben in unserer Region in Zukunft aussehen?

Referenten: Andreas Büttgen, Antje Grothus (Mitglied der „Kohlekommission“) und Jutta Schnütgen-Weber

Worum geht es?
Im Koordinierungskreis Strukturwandel haben sich Vertreter von über zwanzig Organisationen der Zivilgesellschaft zusammengefunden, um diese Frage gemeinsam zu beantworten. Entstanden ist so das Konzept „Lebensraum Rheinisches Revier – gutes Leben und gute Arbeit“.
Anhand von acht Leitlinien wird darin eine Vision entworfen, die auf der Vernetzung wesentlicher Bereiche unseres Lebens basiert. Der Strukturwandel wird dabei als Chance verstanden, das Rheinische Revier für die Zukunft so aufzustellen, dass ein gutes und nachhaltiges Leben in Einklang mit den im Pariser Klimaschutzabkommen definierten Zielen möglich ist.

Dieses Konzept, welches auch Eingang in den Zwischenbericht Strukturwandel der „Kohlekommission“ gefunden hat, werden Ihnen Andreas Büttgen, Antje Grothus und Jutta Schnütgen-Weber im Rahmen der Mittwochswerkstatt vorstellen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.