Klimawende Köln: Fahrraddemo zum Kraftwerk Merkenich wird verschoben

Liebe klimabewegte Mitstreiter*innen,

seit Wochen haben wir die Fahrraddemo geplant und uns sehr auf diesen Termin am Sonntag gefreut. Gemeinsam mit 14 Klima- und Umweltgruppen wollten wir vor das Braunkohlekraftwerk der RheinEnergie ziehen und ein starkes Zeichen für mehr Klimaschutz setzen und eine Erneuerbare-Energie-Offensive für Köln einfordern.

„Die Klima- und Umweltbewegung fordert, auf die Wissenschaft zu hören. Und wenn die Wissenschaft uns sagt, dass wir aktuell soweit möglich auf öffentliche Veranstaltungen verzichten sollten um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, dann tun wir das auch.“

Die Empfehlungen der Wissenschaftler:innen nehmen wir ernst und haben uns deshalb dazu entschieden, die Fahrraddemo zu verschieben. Jetzt ist es erst einmal wichtig, solidarisch zu handeln und dabei zu helfen, die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen.

Bitte leitet die Info in Eure Gruppen und Verteiler weiter!

„Unser Ziel, Klimaneutralität für Köln bis 2030, wird durch das Coronavirus natürlich nicht weniger wichtig oder dringend.“

Wir werden die Entwicklung von Corona beobachten und, wenn sich die Lage deutlich verbessert, einen neuen Termin vorschlagen. Das wird voraussichtlich aber erst nach den Osterferien sein.

Wir werden bis dahin nicht untätig sein.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Liebe Grüße,

eure Aktions-AG

von Klimawende Köln

Pressemitteilung der Fridays for Future Aachen zur Demo vor dem Internationalen Frauentag

Für den kommenden Freitag, den 06.03.2020 um 16.00 Uhr, ist in Aachen am Elisenbrunnen eine erneute Demonstration geplant.
Noch immer geht Fridays for Future Aachen zusammen mit Studierenden, Schüler*innen und vielen anderen auf die Straße, um friedlich für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit zu demonstrieren. Der Schwerpunkt dieser Demo wird auf dem Thema „Feminismus und Klimakrise“ liegen.
„Feminismus und Klimagerechtigkeit sind eng miteinander verbunden, das muss uns bewusst sein. Denn anders wird es wohl nicht möglich sein, den Klimawandel mit seinen Konsequenzen zu besiegen, ohne dass diejenigen, die am wenigsten dafür können, am meisten darunter leiden“, sagt Fridays for Future-Aktivistin Meike Feldmann.
Da Klimagerechtigkeit nicht ohne Feminismus funktioniert und dieser Tatsache unserer Ansicht nach nicht genug Aufmerksamkeit zugesprochen wird, ist es uns äußerst wichtig, darauf aufmerksam zu machen, wer am meisten unter der Klimakrise leidet. So sterben bei, aufgrund des Klimawandels gehäuft auftretenden Naturkatastrophen, wesentlich mehr Frauen als Männer. Das wird besonders in den ländlichen Regionen des Globalen Südens deutlich: Bei dem Tsunami in Südostasien im Jahre 2004 starben vier mal so viele Frauen wie Männer. Die Gründe hierfür sind vielfältig: So können eine Menge Frauen nicht schwimmen, da sie vom Bildungssystem benachteiligt werden und ihnen in ihrer sozialen Rolle als Frau oftmals diese Fähigkeit vorenthalten wird. Frauen erfahren von Warnungen meist erst später. Dazu sind Frauen meistens für ältere Familienmitglieder und Kinder verantwortlich, was ihre Flucht erschwert. Hinzu kommt, dass die Branchen, in denen durch die Klimakrise mehr Jobs entstehen, meist typisch männlich dominiert sind.
Aus diesem Grund haben wir uns dafür entschieden, unsere nächste Demo diesem Thema zu widmen, und hoffen, auf diese Weise einen Teil dazu beizutragen, dem Leiden vieler Frauen im Bezug auf die Klimakrise spezielle Beachtung zu schenken.
„Ist es nicht unfair, dass diejenigen von den Folgen des Klimawandels am stärksten betroffen sind, denen es sowieso schon schlecht geht? So sind es wesentlich mehr Frauen als Männer, die deswegen leiden würden: sie können sich finanziell schlechter absichern und sind im Zweifelsfall die, auf deren Kosten gespart wird!“, ergänzt Organisatorin Clara Heuermann.

Bei Fragen steht Euch Clemens Sebastian Preisler zur Verfügung.
E-Mail: aachen[at]fridaysforfuture.de