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Tendenzen, Ausstiegspfade und Chancen im Rheinischen Revier – Online-Veranstaltung u.a. mit einem Verfasser des von Peter Altmaier zurückgehaltenen Gutachtens

März 10 @ 6:00 pm - 8:00 pm

Die Initiative 3 Rosen hat zusammen mit dem Diözesanrat im Bistum Aachen und dem ev. Erwachsenenbildungswerk im Kirchenkreis Aachen eine weitere Online- Veranstaltung zur Braunkohle im Rheinischen Revier auf den Weg gebracht:

Online Präsentation und Diskussion:

Mit Dr. Michael Ritzau, BET (Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH)

und Dr. Henry Riße, (Ev. Kirchenkreis Jülich & Allianz für nachhaltigen Strukturwandel e.V.)

Stromerzeugung ist in hohem Maß eine energiewirtschaftliche Frage. Klar, die großen wirtschaftlichen Akteure haben primär das Interesse, damit Geld zu verdienen. Aber andererseits ist der Klimaschutz nicht mehr wegzudenken aus den politischen Entwicklungen, welche die gesetzlichen Rahmenbedingungen für das Wirtschaften setzen. In diesem Spannungsfeld brauchen wir vertrauenswürdige Informationen von Experten, die sich mit der Materie auskennen: mit den Tendenzen am Strommarkt und den möglichen Ausstiegspfaden aus der Braunkohleverbrennung.

Die energiewirtschaftlichen Stellschrauben …

Dazu haben wir Dr. Michael Ritzau, Gründer des Aachener Beratungsbüros BET, eingeladen. Er wird uns aus seiner langjährigen energietechnischen Erfahrung bei dieser Veranstaltung erklären:

Wann werden Kraftwerksblöcke stillgelegt – aufgrund von Alter, hohen Emissionen, steigendem CO2-Preis und …? Wo liegen die Grenzen, wann BK-Verbrennung sich nicht mehr rechnet? Was bedeuten verschiedene Ausstiegspfade für die nötigen Braunkohlemengen aus den Gruben im Rheinischen Revier? Welche Tendenzen zeigen die noch wenig bekannten Entwicklungen der letzten beiden Jahre?

und die bergbautechnischen Chancen

Der Betrieb von riesigen Tagebauen, die bis in 450 m Tiefe gegraben werden müssen, um an den zu verheizenden Brennstoff heranzukommen, erfordert die Bewegung von ungeheuren Erdmassen – bei der Erschließung sowie der Zwischenlagerung und – für die Zeit danach – der abschließenden Gestaltung des verbleibenden Loches. Es muss hinterfragt werden, ob hierbei das Prinzip „möglichst wenig bergbautechnische Kosten bei der Kohleförderung“ vereinbar ist mit dem, was nötig ist für den Schutz des Hambacher Waldes und für die Nutzung der bestehenden Chancen zur Verringerung des Flächenverbrauchs in Garzweiler.

Dr. Henry Risse ist Ingenieur für Wasserwirtschaft und beschäftigt sich seit Jahren mit den Optionen des Tagebaubetriebs. Die drängenden Fragen zum Erhalt der Dörfer und der Verhinderung der „Manheimer Bucht“ der RWE brauchen eine Antwort, die technisch machbare Alternativen zeigt. Sein Vortrag untersucht für die drei Gruben des Rheinischen Reviers die Anforderungen an die Gestaltung der Böschungen und die Frage nach dem „Woher?“ für die benötigten sog. Abraummengen. Aus seiner Sicht als Fachmann betrachtet er überdies die Situation des Wasserhaushalts und seiner Zukunftsoptionen in der Region der Tagebaue und drumrum.

Anmeldung per Mail an simone.glup@ekir.de bis zum 10.03.21 um 12 Uhr.

Details

Datum:
März 10
Zeit:
6:00 pm - 8:00 pm

Veranstalter

Initiative 3 Rosen e.V.
Website:
www.3rosen.eu