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Gottesdienst an der Kante zum Gedenken an die Flutkatastrophe vor einem Jahr und an Flutopfer weltweit

Juli 17 @ 5:00 pm - 6:00 pm

„Und der Regen fiel auf die Erde vierzig Tage und vierzig Nächte lang.“ (Gen 7,12)

Und die Flut reißt alles mit sich, die Wasser überfluten Äcker, Dörfer und Städte. Es geschah vor einem Jahr in der Eifel, es geschieht aktuell an dutzenden Orten in aller Welt. Menschen sterben, werden obdachlos – wie akut 6 Millionen im Gangesdelta. Die Überlebenden stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.
Erzählungen über eine weltumspannende, alles vernichtende Flut gibt es in vielen Kulturen – bei uns heißt sie „Sintflut“. Im Unterschied zu Noah wissen wir heute auch ohne göttliche Intervention, dass wir selbst verantwortlich sind: Es sind Folgen der menschengemachten Klimakrise. Und im Unterschied zu Noah gibt es keine „private“ Lösung, keine Arche, die eine Einzelne bauen könnte, um sich, ihre Familien (und eine kleine Auswahl an Tieren) zu retten.
Obwohl bekannt ist, was dringend getan werden muss, ist bei den Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft bislang kein ernsthafter Wille dazu erkennbar: Immer noch stehen alle Maßnahmen unter dem Vorbehalt, bisheriges Wirtschaften, bisherige Formen des Zusammenlebens zu erhalten.
In diesem Gottesdienst wollen wir der Opfer – bei uns ebenso wie weltweit – gedenken und uns fragen, wie wir selbst mit der zunehmenden Bedrohung umgehen, wie wir mit ihr leben. Und wie ein „neuer Bund“ für die Menschheit aussehen könnte.

Bitte beachtet: Wegen der sommerlichen Hitze beginnt der Gottesdienst nicht wie üblich um 15 h sondern erst um 17 Uhr!

 

Details

Datum:
Juli 17
Zeit:
5:00 pm - 6:00 pm

Veranstaltungsort

Lützerath
Lützerath
41812 Erkelenz,
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