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Einladung zur solidarischen Prozessbegleitung in Grevenbroich

Januar 24 @ 10:00 am - 1:00 pm

Am Amtsgericht Grevenbroich findet am 24. Januar um 11 Uhr der zweite Prozesstag des Strafverfahrens gegen ein Klimaaktivististi statt. Die Blockade des Braunkohlekraftwerks Neurath 2021 wird vorgeworfen. Durch zahlreiche Beweismittel soll gezeigt werden, dass die Blockade nicht nur legitim, sondern auch juristisch nicht rechtswidrig war. Das Kraftwerk Neurath trägt nicht nur zum Klimawandel bei, sondern gefährdet u.a. durch Feinstaubbelastung das Leben und die Gesundheit der Menschen in der Region.

„RWE ist der tödlichste Kohlekonzern Europas. Allein das Kraftwerk Neurath tötete 2019 statistisch durch seinen Betrieb einen Menschen am Tag durch Luftverschmutzung.“, sagt Mira Wendig eine weitere Angeklagte (Quelle: https://beyond-coal.eu/database/ [1]).

Eine Support-Person kündigt an: „Wir werden den Prozess nutzen, um RWE öffentlich anzuklagen für das Verschulden dieser Todesfälle, die weltweite Vernichtung von Lebensgrundlagen und um unsere Forderung eines sofortigen Kohleausstiegs zu verbreiten.“

Aktivist*innen hatten am im November 2021 die Schienen und damit die Kohlezufuhr zum Braunkohlekraftwerk Neurath blockiert. Das Kraftwerk musste teilweise runtergefahren werden, und mindestens 8000 Tonnen CO2 wurden eingespart. RWE gab einen Schaden von 1.4 Mio. Euro an. Zeitgleich tagte die 26. Klimakonferenz der UN in Glasgow.

„Repression kann die Bewegung für Klimagerechtigkeit nicht aufhalten, Solidarität ist unsere stärkste Waffe.“, sagt Mira Wendig.

Unterstützer*innen der Angeklagten sind ab 10 Uhr mit einer Mahnwache vor dem Gericht zugegen.

Details

Datum:
Januar 24
Zeit:
10:00 am - 1:00 pm

Veranstaltungsort

Amtsgericht Grevenbroich
Lindenstraße 33-37
41515 Grevenbroich,
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