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Anti-Atom-Radtour kommt nach Jülich und Keyenberg

Juni 11

Am 11. Juli solidarisiert sich die Anti-Atom-Radtour mit der Klimagerechtigkeitsbewegung.

Die Tour startet am 9. Juli in Tihange (Belgien) und endet am 31. Juli in Gorleben.

Jülich: Kernforschungszentrum und Zwischenlager

Das ehemalige Kernforschungszentrum in Jülich ist eine der größten Forschungseinrichtungen Europas. Es beherbergte einst drei Reaktoren. Seit Jahren gibt es eine Kontroverse um die Brennelementkugeln aus dem AVR-Reaktor. Schon seit 2013 fehlt dem Zwischenlager die Genehmigung, weil die Halle nicht ausreichend gegen Erdbeben geschützt ist. Der Betreiber setzt sich für den Export der Kugeln in die USA ein – obwohl das illegal wäre.

Keyenberg: Vom Abbaggern bedrohter Ort, Anti-Atom- trifft Klimabewegung

In Keyenberg will RWE, der größte CO2-Emittent Europas, den Klimakiller Kohle abbaggern. Dafür soll das Dorf dafür weichen. Seit 2016 läuft die Umsiedlung der Anwohner*innen. Doch wegen des Kohleausstiegs ist die Zukunft des Ortes unklar; die endgültige Entscheidung ist bis 2026 ausgesetzt. Seit 2018 gehören Einwohner*innen von Keyenberg dem Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ an, das sich für den Schutz der von Tagebauen bedrohten Dörfer einsetzt. Mit dieser Etappe betonen wir die Solidarität zwischen der Anti-Atom und Anti-Kohle Bewegung. Bereits 2021 fand ein Kreuzweg statt, der von Gorleben nach Garzweiler II führte.

Von Keyenberg geht es weiter zur „Castor-Schmiede“ nach Krefeld.