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11. Dezember

Unvergessliches Lesestück

Manchmal inspiriert der Tagebau Journalist:innen zu Texten, die man nicht vergisst. Die Reportage „Das Dorf, die Kohle und der Tod“ von Thorsten Fuchs, erschienen in der Frankfurter Rundschau im Oktober 2018 kurz nach dem Gerichtsurteil, das den Hambacher Wald rettete, ist ein solcher Text. Sie hat seitdem nichts an Wucht verloren.

Eine Zumutung war [die Umsiedlung] schon immer. Nur stellt sich die Frage nach dem Sinn für viele jetzt wieder etwas dringlicher. Von Keyenberg zum Hambacher Wald sind es etwa 40 Kilometer. Der Wald darf jetzt erst einmal, zumindest für einige Jahre, stehen bleiben, so hat es ein Gericht entschieden. Dort geht es um alte Bäume und seltene Tiere, die Bechsteinfledermaus zum Beispiel. „Aber hier, hier geht es doch um Menschen“, schimpft Fritz Bremer, der 84-Jährige, während er an seinem Rollator durch den Ort geht. Wenn man die Wurzeln der Bäume schützt, fragt sich Bremer, muss man dann nicht erst recht die Wurzeln der Menschen schützen?“ … mehr lesen …

https://www.fr.de/wirtschaft/dorf-kohle-10963835.html

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