Der Katholikenrat der Region Mönchengladbach ist offizieller Unterstützer der Aktion „Die Kirche(n) im Dorf lassen“

Seit dem Katholikentag in Münster Mitte Mai zieht die von Grubenrand-Anwohnern und klimabewegten Menschen initiierte Unterschriftenaktion „Die Kirche(n) im Dorf lassen“ immer weitere Kreise. Aus dem ganzen Land erreichen uns inzwischen Unterschriftenlisten; das Entsetzen über das Vorhaben, nach dem Abriss des Immerather Doms fünf weitere Kirchengebäude für die Tagebaue Hambach und Garzweiler zu opfern, ist groß.

Wir freuen uns sehr, dass wir zusätzlich zu all diesen betroffenen Einzelstimmen mit dem Katholikenrat der Region Mönchengladbach nun einen weiteren offiziellen Unterstützer bekommen haben. Wir bedanken uns herzlich für dieses Engagement!

 

Hier der Link zur Aktion mit allen Infos sowie Listen zum Download.

 

Ausstellung „Das Stöhnen der Erde hören“ auf dem Katholikentag in Münster

Herzliche Einladung zur Ausstellung auf dem Katholik*innentag:

 Das Stöhnen der Erde hören: Laudato si´ und das rheinische Braunkohlenrevier

Vom 9. – 13.5.2018 findet in Münster der Katholik*innentag statt. Sein Motto lautet „Suche Frieden“.

Dieses Thema bietet uns die Chance einem auch weit angereistem Publikum den unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Braunkohleabbau in unseren Revieren und dem globalen Klimawandel näher zu bringen.

Wir werden in Münster mit der Ausstellung „Das Stöhnen der Erde hören“ präsent sein. Denn der Abbau von Braunkohle im Rheinischen Revier ist ein konkretes greifbares Beispiel für die Ausbeutung des Planeten und die Zerstörung der Natur. Diesen Themen hat sich Papst Franziskus in seiner Enzyklika „Laudato si“ gewidmet und davor gewarnt, dass die Menschheit dabei ist, ihr gemeinsames Haus
zu zerstören.

Die Ausstellung verknüpft Fotos aus dem Revier mit Zitaten von Papst Franziskus und will so die Fragen aufwerfen:

  • Was folgt aus dem Glauben der Christ*innen an die Schöpfung der Welt durch Gott angesichts des Klimawandels?
  • Wie können Christ*innen heute Verantwortung für die Schöpfung übernehmen?
  • Was bedeutet das konkret?

Zu sehen sind Fotos von Hubert Perschke und Danijel Sivinjsk mit Texten aus Laudato si‘. Die Ausstellung wurde von der Theologin Ellen Geiser gestaltet.

 

Ihr findet uns im Fürstenberghaus, UG, Raum F029, Domplatz 20-22 .
Die Ausstellung ist von Donnerstag, dem 10.05. bis Samstag, dem 12.05.2018  geöffnet: Do/Fr 11:00 – 19:00 Uhr, Sa 11:00 – 18:00 Uhr

 

Ellen Geiser, Antje Grothus, Hubert Perschke